Doktorspiele, Kliniksex und weiße Erotik

Dass von Krankenschwestern und manchmal von Ärzten ein gewisser sexueller Reiz ausgeht, ist nichts Neues. Vor allem der Herr Doktor verdient nicht schlecht, ist lebenserfahren und weiß am besten, wo es sich gut anfühlt, berührt zu werden. Doch darum geht es nicht alleine bei Doktorspielen, Kliniksex und der so genannten „weißen“ Erotik. Vielmehr geht es um eine ganze Reihe an Gedanken, die uns durch den Kopf schießen können, wenn wir ausgeliefert auf dem Gynäkologenstuhl liegen und uns vor dem scharfen Doc oder der schnuckeligen, aber strengen Krankenschwester bis aufs Höschen ausziehen müssen…

Der Reiz an Doktospielen

Doktorspielchen schließen eine Menge Ausprägungen ein. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Doktorspiele
  • Gyno-Sex
  • Klinik-Sex
  • weiße Erotik

Es handelt sich bei einem Partner um den Patienten und beim anderen um medizinisches Personal. Das kann ein Arzt sein, ein Gynäkologe oder eine Krankenschwester. Zwischen Arzt, Pfleger und Patient besteht immer das gewisse Machtgefälle. Der Patient ist gewissermaßen ausgeliefert und muss alles mit sich machen lassen, was zu seiner Gesundheit beiträgt – oder in diesem Fall eher zu seiner Erregung. Krankenschwester und Arzt nehmen einen weitaus bestimmenderen Part ein und wissen mit Utensilien umzugehen, die im langweiligen Schlafzimmer nicht zu finden sind. Sie wissen, was sie tun, und das wird nicht hinterfragt – sonst wissen sich die Weißkittel auch gut zu helfen…

Formen und Ausprägungen der Rollenspiele

Bei den klassischen Doktorspielen wird der Reiz des unerreichbaren, strengen Arztes ausgespielt. Er weiß selbstverständlich immer, wo es sich gut anfühlt und wo es wehtut. Er hat das Sagen, das wird nicht hinterfragt. Sicherlich war jeder Patient schon einmal ein bisschen verknallt in den gut aussehenden, wahrscheinlich reichen Arzt – aber er war auch unerreichbar. Bis jetzt.

Vor allem Männer sind auch immer wieder von der Krankenschwester fasziniert. Sie ist streng, sie weiß sich durchzusetzen, und noch dazu sieht sie im weißen, knappen Röckchen und knallengem Krankenschwester-Kostüm auch noch so verboten sexy aus. Sie lässt sich von ihren Patienten gar nichts sagen, sondern zeigt ihnen, wo’s langgeht. Während sie den Patienten auf den Besuch des Arztes vorbereitet, macht sie keinen Hehl daraus, dass es ihr ein bisschen gefällt, ihm wehzutun und ihm unanständige Dinge in Körperöffnungen zu stecken, in die eigentlich nichts hineingehört.

Frauen dagegen hat es eher der Gynäkologe angetan. Zum Reiz des Doktors kommt hinzu, dass er seine Hände ohnehin tief in ihren intimsten Regionen hat. Er kennt sie wahrhaftig in- und auswendig – und wie groß kann da der Schritt zum Gyno-Sex schon noch sein? Auf dem Gynäkologenstuhl ist man erst recht hilflos ausgeliefert und muss einfach darauf vertrauen, dass der erfahrene Doc weiß, was eine Frau will.

Rollenspiele mit Angehörigen der medizinischen Berufe werden zusammenfassend als weiße Erotik bezeichnet, da der Reiz in jedem Fall sehr ähnlich ist. Das Machtgefälle, die klare Rollenverteilung und die Wahrnehmung von Ärzten und Krankenschwestern lassen viele Patienten alles andere als kalt. Hinzu kommen die Spielzeuge, die bei Doktorspielen benutzt werden. In einer Klinik liegen unendlich viele Instrumente herum, die gerne zweckentfremdet werden…

Utensilien für aufregende Doktorspiele

Ärzte und Krankenschwestern untersuchen einen Patienten selten nur mit bloßen Händen. Um die richtige Diagnose zu stellen und den Patienten auf seine Untersuchung vorzubereiten, brauchen sie Hilfsmittel, die sich auch bestens als Sexspielzeuge eignen. Die Krankenschwester verwendet besonders gern die Analdusche, schließlich will der Doc später keine Überraschungen bei der Analuntersuchung erleben. Dabei darf es ruhig schon ein bisschen wehtun, das stimmt auf die Untersuchung ein – denn der Arzt ist garantiert noch strenger als die sexy Krankenschwester. Dazu darf natürlich das passende Krankenschwester-Kostüm nicht fehlen. Leider sind die echten Krankenschwester-Outfits zwar weiß, dafür aber nicht sehr freizügig. Krankenschwester-Kostüme setzen gern auf kurze Röckchen, unter denen auch mal nichts getragen werden darf, auf knallenge Schnitte und auf weite Ausschnitte. Die Domäne der Krankenschwester ist meist weiblich, wieso also sollte sie das nicht zeigen dürfen? Nicht zuletzt macht der gute, alte Gynostuhl besonders viel Spaß bei Doktorspielen. Hier nehmen nicht nur Patientinnen bereitwillig Platz und warten auf den strengen Gynäkologen, auch für andere Körperöffnungen ist der Gynostuhl das Richtige. Um das Erlebnis des Kliniksex besonders echt zu machen, gibt es fast jede Kleinigkeit für den erotischen Bedarf, vom Mundschutz für den Doktor bis hin zum eigens für die „Sexualuntersuchung“ entwickelten Instrument.

Unwissenheit und Gefahren bei Doktorspielen

In der Klinik wird man als Patient vor jeder Behandlung auf die Risiken hingewiesen, wenn es welche gibt. Das ist bei Doktorspielen nicht anders: weiße Erotik will gekonnt sein. Da dabei nicht wenige Utensilien zum Einsatz kommen, sollte man sich gerade als Anfänger vorher ausreichend über ihre sichere Anwendung und ihre Funktionsweise informieren. Die meisten Unfälle bei Doktorspielen passieren Anfängern, die es einfach ausprobieren wollten, ohne viel darüber nachzudenken.

Wenn Sexspielzeuge ins Spiel kommen, besteht durch falsche Anwendung immer ein gewisses Verletzungsrisiko. Wie in einer echten Klinik sollte fürs Einführen deswegen Gleitgel in Reichweite sein. Anale Praktiken funktionieren grundsätzlich nur mit Gleitgel, da der Anus anders als die Scheide nicht von allein feucht wird. Beim Einführen ohne Gleitmittel kann es deswegen zu kleinen oder auch zu größeren Rissen und Verletzungen kommen.

Vor dem Einsatz jedes neuen Sexspielzeugs sollten sich Arzt und Patient darüber informieren, wie es funktioniert und was dabei beachtet werden muss, damit sich niemand verletzt. Recht einfach sind Spielzeuge wie die Analdusche, dabei kann wenig schiefgehen. Im Bereich der weißen Erotik spielt aber natürlich auch der Schmerz eine Rolle – so manche Diagnose lässt sich ohne ihn nun einmal nicht erstellen und der Patient findet das eigentlich gut. Bei derartigen Werkzeugen sollten beide wissen, was sie tun, da bei falscher Anwendung vor allem an und in empfindlichen Körperteilen sonst schnell Verletzungen entstehen können.

Ebenso wichtig wie die Hygiene ist die Sicherheit bei Doktorspielen und Kliniksex. Kondome sind Pflicht – gerade, wenn mehrere Ärzte eine kollegiale Diskussion über den Patienten führen und jeder ihn einmal untersuchen muss oder der Arzt mehrere Patienten gleichzeitig behandelt. Verwendete Gerätschaften müssen danach gründlich gereinigt und desinfiziert werden, andernfalls können sie bei der nächsten Behandlung Keime übertragen. Wer sich aber streng an die Hygiene der Sexualklinik hält, braucht auch in dieser Hinsicht nichts zu befürchten.

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